Der Juni brachte zwei wichtige Verbesserungen für Poderos Produkt: eine präzisere Steuerung des EV-Ladens über kompatible OCPP/HEMS-Wallboxen sowie genauere Einsparungsberechnungen für die Wärmepumpen-Optimierung. Zusammen verbessern diese Updates, wie Podero flexible Geräte in echten Haushalten steuert, und wie klar sich der Wert dieser Steuerung messen lässt.
Leistungsmodulation für EV-Wallboxen ist jetzt live für geeignete Wallbox-Setups
Im Mai haben wir berichtet, dass Poderos EV-HEMS- und OCPP-Wallbox-Integration in Produktion live ist. Im Juni sind wir den nächsten Schritt gegangen: Kompatible Wallboxen können die Ladeleistung jetzt dynamischer modulieren.
Statt eine Ladesitzung nur zu starten oder zu stoppen, kann Podero die Laderate anpassen, um dem verfügbaren Solarüberschuss besser zu folgen. Das hilft Haushalten, mehr von ihrer eigenen Solarproduktion für das EV-Laden zu nutzen, und reduziert gleichzeitig unnötigen Netzbezug, wenn sich die Solarverfügbarkeit ändert.
Für geeignete Setups kann Podero das Laden nun über die Wallbox steuern und die Ladeleistung während der Ladesitzung anpassen. Das gibt Energieversorgern einen flexibleren Steuerungsweg, besonders in Haushalten, in denen die Steuerung auf Ladegerät-Ebene zuverlässiger oder leistungsfähiger ist als die Steuerung allein über die Fahrzeug-API. Das Ergebnis: ein reibungsloserer Solar-Eigenverbrauch für E-Auto-Fahrer:innen und eine stärkere technische Grundlage, um smartes Laden über verschiedene Ladegerät- und Fahrzeugkombinationen hinweg zu skalieren.
Präzisere Wärmepumpen-Einsparungen durch geräteindividuelle Baselines
Podero hat außerdem verbessert, wie Wärmepumpen-Einsparungen berechnet werden. Um Einsparungen zu messen, reicht es nicht aus zu wissen, wie viel Energie eine Wärmepumpe tatsächlich verbraucht hat. Das System braucht zusätzlich ein Kontrafaktum: eine Schätzung, wie viel dasselbe Gerät wahrscheinlich ohne Poderos Optimierung verbraucht hätte.
Im Juni ist Podero zu einer stärker geräteindividuellen, statistischen Baseline übergegangen. Statt sich auf ein generisches Profil über die gesamte Flotte zu stützen, kann die Baseline nun aus den eigenen historischen Verbrauchsmustern jeder einzelnen Wärmepumpe aufgebaut werden, einschließlich der Zeiträume, in denen das Gerät nicht aktiv gesteuert wurde. Das sorgt dafür, dass die Einsparungsschätzungen das normale Verhalten des jeweiligen Geräts besser widerspiegeln.
Für Partner verbessert das die Qualität des Einsparungs-Reportings. Für Endnutzer:innen macht es die Optimierungsergebnisse transparenter und glaubwürdiger.
Klarere Kommunikation für Nutzer:innen
Podero hat außerdem weiter daran gearbeitet, Nutzer:innen klarer zu informieren, wenn ihre Aufmerksamkeit gefragt ist oder das Geräteverhalten die Optimierung beeinflusst.
Im Juni gehörten dazu klarere Benachrichtigungen für Fälle wie erneut notwendige Authentifizierung, deaktivierten Fernzugriff oder Wallbox-Stromlimits, die die Ladeleistung einschränken können. Diese Updates helfen Nutzer:innen zu verstehen, warum ein Gerät möglicherweise nicht wie erwartet optimiert, und welche Maßnahmen, falls nötig, erforderlich sind.
Das ist wichtig, weil smarte Energieprodukte genauso transparent wie automatisiert sein müssen. Klarere Kommunikation stärkt das Vertrauen der Nutzer:innen in das System, reduziert Verwirrung und unterstützt eine zuverlässigere Optimierung über die Zeit.
Was das für Partner bedeutet
Die Updates im Juni stärken zwei zentrale Bereiche der Podero-Plattform:
- bessere Echtzeit-Steuerung flexibler Geräte, beginnend mit EV-Wallboxen
- bessere Messung und Berichterstattung des durch Optimierung geschaffenen Werts













